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Aus der Arbeit des Ausschuss Besucherbergwerke, Denkmale und Museen
der Montanindustrie
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Am 20.10.2004 führte der Ausschuss Besucherbergwerke, Denkmale
und Museen der Montanindustrie des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-
Hütten- und Knappenvereine seine Beratung im Besucherbergwerk „Frisch Glück
– Glöckl“ in Johanngeorgenstadt durch. An dieser Beratung nahmen Bergkameraden
des sächsischen Oberbergamts und von verschiedenen Besucherbergwerken teil.
Zu Beginn gab der Bergkamerad Mathias Krauss vom gastgebenden Verein einen
Überblick über die Entwicklung des Besucherbergwerks „Frisch Glück – Glöckl“.Anschliessend
wurde von den Beratungsteilnehmern das Besucherbergwerk und auch ein Teil
der unter der Altstadt befindlichen Grubenbaue aus der Wismutzeit, in denen
gegenwärtig bergmännische Sicherungsarbeiten durchgeführt werden, befahren.
Ein Teil dieser Grubenbaue könnte zur Erweiterung des Besucherbergwerks
„Frisch Glück – Glöckl“ genutzt werden. Dies würde die Attraktivität des
Besucherbergwerks erhöhen und könnte damit den fallenden Besucherzahlen,
die übrigens fast alle Besucherbergwerke zu verzeichnen haben, entgegenwirken.
Von den Bergkameraden des Sächsischen Oberbergamtes wurde die Neuorganisation
der sächsischen Bergverwaltung, die am 23.05.2004 in Kraft trat, erläutert.
Danach gibt es nur noch das Sächsische Oberbergamt mit Sitz in Freiberg
sowie drei Aussenstellen an den Standorten der ehemaligen Bergämter Borna,
Chemnitz und Hoyerswerda.
Die Struktur des Sächsischen Oberbergamtes zeigt nachfolgende
Abbildung. (Zum vergrössern bitte anklicken) |
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Teilnehmer der Beratung im Huthaus |
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Vor der Einfahrt |
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Einfahrt durch die Stollnkaue |
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In der Aufschlagrösche |
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massiver Holzausbau in der Rösche, vorn links: Matthias
Krauss, Bergführer der Bergknappschaft Johanngeorgenstadt |
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Im Bereich des sächsischen Oberbergamtes gibt es gegenwärtig
57 Besucherbergwerke und Besucherstollen. Weitere Anlagen werden gegenwärtig
in Schlettau, Berggießhübel und Zöblitz errichtet. Aktivitäten laufen auch
weiterhin in Marienberg, Seiffen und Zschopau. Im anschliessenden Erfahrungsaustausch
mit den Vertretern von Besucherbergwerken wurden die fallenden Besucherzahlen
als ein grosses Problem für die Existenz dieser Anlagen angesprochen. Leider
konnten noch keine Angaben zur Wirksamkeit, der in diesem Jahr eingeführten
Erzgebirgscard, auf die Besucherzahlen gemacht werden. Übereinstimmung bestand
jedoch darin, dass insbesondere die Werbung bei den Reiseveranstaltern intensiviert
werden muss, damit bei Reisen auch Besucherbergwerke mit in das Programm
aufgenommen werden. Ein weiteres grosses Problem ist die Erhaltung von historisch
wertvollen Anlagen. Die Vereine sind ohne die Unterstützung seitens des
Denkmalschutzes und auch anderer staatlicher Stellen nicht in der Lage derartige
Substanzen zu erhalten bzw. zu rekonstruieren. Der Ausschuss wird den Vereinen
bei Anträgen zu derartigen Vorhaben die entsprechende Unterstützung geben.
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Abstieg in den Wismut-Altbergbau |
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Abstieg durch von den Altvordern ausgehauenen Erzgang |
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aufgewältigte alte Wismutbaue, vorbereitet zur Endverwahrung |
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Text: Gunter Fischer, Marienberg |
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Nach der Grubenfahrt |
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Fotos: Volkmar Lange, Gersdorf |
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Abstecher zum Pferdegöpel |
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