(Nichts) Neues vom Gersdorfer Schachthaus

 
         
  (November 2002)  
         
  Leider gibt es zum Gersdorfer Schachthaus keine allzu erfreulichen Nachrichten.
Die Bemühungen des "Segen-Gottes-Erbstolln Gersdorf e.V." ausreichende Fördermittel für die Sanierung der baulichen Hülle des Alten Kunst- und Treibeschachtes, dem mutmaßlich ältesten erhaltenen Schachthaus eines Pferdegöpels in Sachsen zu erhalten, sind bisher leiser fehl geschlagen. Die Beplanung (siehe Bild oben rechts), die ursprünglich nur über den Winter des Jahres 2000 halten sollte, ist nunmehr durch die vergangenen zwei Winter und zwei Sommer nun so geschwächt, dass das Regenwasser ungehindert eindringen kann. Die Standsicherheit ist durch die Wasseraufnahme der Lehmdecken stark gefährdet.
Das Landratsamt Mittweida-Hainichen wurde davon unterrichtet.
Der Verein hat inzwischen keine Hoffnung mehr, doch noch Fördermittel für die Erhaltung eines der schönsten Denkmale der Arbeit in Sachsen zu bekommen.
Erfreulich hingegen ist die Entscheidung des Sächsischen Oberbergamtes, Mittel für die Sicherung des Schachtes bereit zu stellen. Die Bergsicherung Schneeberg wurde mit der bergtechnischen Sicherung der Schachtröhre beauftragt .
Seit November 2002 ist die Bergsicherung vor Ort. (Bilder oben rechts und unten.)